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UPS Monitor 247-IT

247-IT Alle Features

Was der UPS Hyper-V Shutdown Monitor kann

Die vollständige Funktionsliste — von der USV-Abfrage per SNMP oder NUT bis zur automatischen Notabschaltung, Live-Migration und Monitoring-Integration. Standard-Funktionen sind in jeder Lizenz enthalten; mit PRO markierte Punkte gehören zur Pro-Edition, mit ENTERPRISE markierte zur Enterprise-Edition.

01 USV-Überwachung Liest den Zustand Ihrer USV in konfigurierbaren Intervallen aus und erkennt einen Stromausfall, lange bevor der Akku leer ist.

USV-Überwachung

  1. SNMP v1, v2c und v3
    Mit SHA/MD5-Authentifizierung und AES/DES-Verschlüsselung für v3. Automatische Erkennung: herstellerspezifische OIDs von APC PowerNet, Eaton, Socomec, Vertiv/Liebert, Huawei und CyberPower, dann RFC 1628 (UPS-MIB) als Standard-Fallback.
  2. NUT (Network UPS Tools)
    TCP-Client gegen jeden NUT-Server (Port 3493) — deckt zusammen mit SNMP über 100 USV-Hersteller ab, darunter Riello, Legrand und Powerware.
  3. Eigene OID-Profile für exotische USV-Modelle
    Wird eine USV von keinem der eingebauten Hersteller-Fallbacks erkannt, lässt sich die SNMP-OID-Zuordnung als eigene JSON-Profildatei hinterlegen — ohne Code-Änderung oder neues Release, pro USV unabhängig wählbar.
  4. Konfigurierbare Schwellwerte
    Getrennte Schwellwerte für Akkuladung (%) und Restlaufzeit (Sekunden) — löst aus, sobald einer der beiden unterschritten wird.
  5. Schutz vor Fehlauslösung
    Erst nach mehreren aufeinanderfolgenden Bestätigungs-Abfragen (konfigurierbar) startet die Notabschaltung — eine einzelne verrauschte Messung reicht nicht.
  6. Mehrere USV-Geräte
    Jeder Hyper-V Host und optional physikalische Zusatzserver einer bestimmten USV zuordnen — fällt eine USV aus, fahren nur ihre Hosts/Server herunter. Auch der Rechner mit der Überwachung lässt sich einer USV zuordnen.
  7. USV-Redundanz
    Eine zweite, redundante USV je Host oder Server hält die Abschaltung zurück, solange eine der beiden noch gesund ist — z.B. bei zwei unabhängigen Einspeisungen. Erst wenn beide kritisch sind, wird abgeschaltet.
  8. Betriebsart „Nur Überwachung“
    Global oder je USV: Die Software überwacht und alarmiert, schaltet aber nichts ab, migriert nicht und fährt keine Zusatzserver vorzeitig herunter. Beim Erreichen der kritischen Schwelle geht eine Warnung über alle Alarmkanäle, dazu Windows-Ereignis 2003 und ein SNMP Trap im UPS-MIB-Format. Ohne Enterprise-Lizenz bleibt die Einstellung wirkungslos und es wird normal abgeschaltet.
  9. Warnschwellen
    Je USV für Akkuladung, Ausgangslast, Batterietemperatur und Eingangsspannung (Minimum und Maximum), in beiden Betriebsarten. Auslösung nach zwei Abfragen, Entwarnung mit Hysterese, eigener Alarm-Auslöser, Windows-Ereignis 2004 und SNMP Traps im UPS-MIB-Format.
  10. USV-Selbsttest
    Je USV freizugeben, manuell oder wöchentlich bzw. monatlich nach Zeitplan, per SNMP SET (Write-Community oder SNMPv3 mit Schreibrecht) oder NUT INSTCMD. Startet nur am Netz, ohne Bypass und mit ausreichender Akkuladung; Windows-Ereignisse 2005 und 2006.

Details zu den drei Enterprise-Funktionen: USV-Monitoring.

02 Hyper-V & Server Agentenlose Steuerung beliebig vieler Hyper-V Hosts über das ohnehin vorhandene WinRM — kein zusätzliches Deployment auf den Hosts.

Hyper-V & Server-Integration

  1. WinRM / PowerShell Remoting
    Verbindet zu beliebig vielen Hyper-V Hosts über Port 5985 (HTTP) oder 5986 (HTTPS/SSL) — kein Agent auf dem Host erforderlich.
  2. Stop-VM oder Save-VM
    Pro VM wählbar: geordneter Shutdown (Stop-VM) oder Suspend auf Platte (Save-VM) — Save-VM umgeht hängende Windows-Updates und ist in Sekunden statt Minuten erledigt.
  3. Konfigurierbare Reihenfolge
    Freie Shutdown-Reihenfolge für Hosts und für VMs innerhalb eines Hosts — kritische Workloads zuletzt.
  4. Physikalische Zusatzserver
    Windows-Server ohne Hyper-V-Rolle per WinRM in die Notabschaltung einbeziehen — nicht nur Hyper-V Hosts.
  5. Live-Migration statt Shutdown
    Bei einem 2-Knoten-Failover prüft die Software, ob ein zugewiesener Partner-Host noch am Netz ist und genügend USV-Restlaufzeit hat, und migriert laufende VMs per Move-VM dorthin.
  6. Globale Kombi-Abschaltung
    Sind bei einer Live-Migrationsstrategie beide Standorte gleichzeitig betroffen, migriert die Software nicht, sondern fährt die Hosts und Server aller betroffenen USVs geordnet herunter — USVs mit Netzstrom bleiben unberührt.
  7. Individuelle Restlaufzeit-Schwelle je Zusatzserver
    Weniger kritische Server (z.B. Bulk-Storage) bekommen eine eigene, frühere Schwelle und werden gezielt zuerst geopfert — spart Akkulaufzeit für die wichtigeren Systeme, ohne die globale Abschaltreihenfolge zu berühren.
03 Alarmierung Fünf unabhängig aktivierbare Kanäle, alle gleichzeitig nutzbar — mit Test-Button direkt in der Anwendung.

Alarmierung

  1. E-Mail
    Über SMTP (TLS/SSL) oder Microsoft 365 App-only-Anmeldung per Azure-App-Registrierung — ideal für Dienstbetrieb ohne angemeldeten Benutzer.
  2. Microsoft Teams
    Über einen Teams-Workflows-Webhook als Adaptive Card im Kanal — keine App-Registrierung, kein interaktiver Benutzer nötig.
  3. SMS
    Über das seven.io-Gateway an beliebige Rufnummern im E.164-Format.
  4. Generischer Webhook
    Kompatibel mit Slack, Discord, dem klassischen Microsoft-Teams-Connector, n8n, Zapier oder eigenen Endpunkten — optional mit zusätzlichem Auth-Header.
  5. SNMP Trap
    An beliebige Netzwerk-Managementsysteme — als Standard-Traps der UPS-MIB (RFC 1628), die gängige Monitoring-Systeme bereits mitbringen.
  6. Konfigurierbare Trigger
    Stromausfall, niedriger Akku, Shutdown-Start und Netzrückkehr — jeweils einzeln aktivierbar.
04 Monitoring & Fernverwaltung Ein schlanker, optionaler HTTP-Endpoint für externes Monitoring sowie eine vollständige Weboberfläche für Server Core.

Monitoring-Integration & Remote-Weboberfläche

  1. /health & /health/simple
    JSON-Snapshot bzw. Klartext OK/WARN/CRIT/UNKNOWN — für eigene Skripte oder einfache Uptime-Sensoren, jeweils mit passendem HTTP-Statuscode.
  2. /metrics — Prometheus
    Natives Prometheus-Textformat für Prometheus/Grafana sowie Zabbix' natives Prometheus-Scraping — Gesamtstatus, je USV Akkuladung/Restlaufzeit/Last, je Host Erreichbarkeit.
  3. /prtg — natives PRTG-Format
    PRTGs eigenes JSON-Schema für den „HTTP Data Advanced"-Sensor — ein Admin trägt nur die URL ein, PRTG legt die Kanäle automatisch an, kein manuelles Mapping nötig.
  4. Windows-Ereignisprotokoll für SIEM
    Feste, dauerhaft dokumentierte Event-IDs je Ereignistyp. Microsoft Sentinel und Splunk sammeln Windows-Ereignisse in den meisten Umgebungen ohnehin bereits ein — EventID und Kategorie stehen dort als eigene, filterbare Felder zur Verfügung.
  5. Optional per Bearer-Token abgesichert
    Bindet standardmäßig nur auf 127.0.0.1; für Zugriff von außen lässt sich die Bind-Adresse gezielt öffnen und per Token absichern.
  6. Remote-Weboberfläche
    Komplette Bedienung über den Browser — Dashboard, Konfiguration, Berichte und Notabschaltung — für Windows Server Core ohne lokale GUI, per HTTPS mit Login und Session-Absicherung.
  7. Weitere Benutzer mit Rollen
    Neben dem Hauptkonto beliebig viele Konten als Administrator oder „Nur Lesen“ — etwa für Leitstand oder Außenstellen, die den Zustand sehen, aber nichts ändern sollen. Verwaltet in der Weboberfläche und in der Desktop-App.
  8. Audit-Log
    Wer hat sich wann von wo angemeldet, wer hat was geändert: Anmeldungen, Fehlversuche, Sperren, Benutzerverwaltung und jede Änderung mit Ergebnis — filterbar, als CSV exportierbar und zusätzlich im Windows-Ereignisprotokoll (Event-IDs 1200–1208).
Benutzer mit Rollen (Beispieldaten)
Audit-Log mit Filter und CSV-Export (Beispieldaten)
05 Berichte Automatisch erfasste Verlaufsdaten, ausgewertet zu Verfügbarkeits- und Energieberichten.

Berichte & Auswertung

  1. Verfügbarkeitsberichte
    Interaktive Diagramme, Akkuverlauf-Chart mit echten Messdaten, Batterie-Ereignis-Protokoll und Uptime-Analyse.
  2. Batterie-Gesundheitstrend
    Trendanalyse und Austausch-Prognose im Berichte-Tab, basierend auf der historischen Entladerate.
  3. Energieverbrauchsanalyse
    kWh-Schätzung auf Basis der Lastdaten, mit konfigurierbarer Stromkosten-Kalkulation in €/kWh.
  4. Monatlicher Manager-Bericht
    Automatischer PDF-Versand per E-Mail, konfigurierbar nach Wochentag und Uhrzeit, inklusive USV-Modell und Seriennummer.
  5. CSV- und PDF-Export
    Alle Berichte frei exportierbar für eigene Auswertungen oder Dokumentationspflichten.
  6. Topologie-Tab
    Grafische Übersicht aller USVs, Hyper-V Hosts und Zusatzserver mit Absicherungsstatus auf einen Blick — welche USV, welche Redundanz, welches Migrationsziel greift gerade. PDF-Export als Notfallplan-Anhang für die Dokumentation.
06 Betrieb & Sicherheit Für den unbeaufsichtigten 24/7-Dauerbetrieb konzipiert.

Betrieb & Sicherheit

  1. Windows-Dienst
    Direkt aus der Oberfläche installier-, start- und stoppbar — kein sc.exe nötig. Läuft ohne angemeldeten Benutzer, mit Autostart beim Windows-Boot.
  2. GUI/Dienst-Koordination
    GUI und Dienst teilen sich dieselbe config.json — erkennt die GUI einen laufenden Dienst, sperrt sie ihre eigene Überwachung.
  3. Testmodus
    Protokolliert den kompletten Abschaltablauf inklusive aller betroffenen Hosts, ohne echte Befehle auszuführen.
  4. DPAPI-Verschlüsselung
    Alle Passwörter werden mit Windows DPAPI verschlüsselt gespeichert, gebunden an diesen Rechner.
  5. SSL/TLS & SNMP v3
    WinRM wahlweise mit SSL/TLS (Port 5986), SNMP v3 mit SHA/AES-Verschlüsselung.
  6. Automatische Updates
    Eingebauter Updater vergleicht Versionen und aktualisiert alle Komponenten aus einem UNC-Netzwerkpfad oder HTTP-Server, inklusive Dienst-Neustart.
  7. Single-Instance-Schutz
    Mutex verhindert einen versehentlichen doppelten Start der GUI.
  8. Mehrsprachig: DE / EN
    Komplette Benutzeroberfläche auf Deutsch und Englisch, Wechsel zur Laufzeit ohne Neustart.
  9. Farbschema: Dunkel / Hell / System
    Frei wählbar oder automatisch passend zur Windows-Einstellung — wirkt nach einem Neustart der Anwendung.
  10. Tamper Protection
    Die Konfigurationsdatei wird bei jedem Speichern digital signiert (HMAC-SHA256). Ändert sie jemand außerhalb der Anwendung — per Editor, Skript oder Fernwartung —, zeigen Desktop-App und Weboberfläche eine Warnung mit „Änderung bestätigen“; dazu gibt es eine Benachrichtigung über die eingerichteten Alarmkanäle, einen Audit-Log-Eintrag und das Windows-Ereignis 1300. Macht Änderungen nachweisbar — gegen einen Angreifer mit Administratorrechten auf dem Server schützt es nicht.
  11. Datenhoheit: keine Cloud, keine Telemetrie
    Messwerte, Berichte, Konfiguration, Zugangsdaten und Protokolle bleiben ausschließlich auf Ihrem Server. Nach außen gehen nur die Lizenzprüfung (Polar), die Update-Abfrage (GitHub, alternativ eigene Quelle) und Alarme über die Kanäle, die Sie selbst einrichten.
07 Lizenzierung Kein Abo, keine Pro-Kopf-Lizenzierung — ein Tool für alle Hosts.

Lizenzierung

  1. Einmallizenz
    Kein Abo, keine monatlichen oder jährlichen Kosten. Gilt für unbegrenzt viele Hyper-V Hosts und berechtigt zur dauerhaften Nutzung der zum Kaufzeitpunkt aktuellen Version.
  2. 30 Tage kostenlos testen
    Voll funktionsfähige Testversion mit allen Funktionen — ohne Registrierung, ohne Kreditkarte, ohne automatische Verlängerung.
  3. Drei Editionen
    Standard (139 €) enthält den kompletten Kern. Pro (199 €) ergänzt Multi-USV, Redundanz, Live-Migration, weitere Alarmkanäle und alle Berichte. Enterprise (349 €) ergänzt zusätzlich die Remote-Weboberfläche, die Monitoring-Integration und das USV-Monitoring (Betriebsart „Nur Überwachung“, Warnschwellen, USV-Selbsttest).

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