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Was der UPS Hyper-V Shutdown Monitor kann
Die vollständige Funktionsliste — von der USV-Abfrage per SNMP oder NUT bis zur automatischen Notabschaltung, Live-Migration und Monitoring-Integration. Standard-Funktionen sind in jeder Lizenz enthalten; mit PRO markierte Punkte gehören zur Pro-Edition, mit ENTERPRISE markierte zur Enterprise-Edition.
01
USV-Überwachung
Liest den Zustand Ihrer USV in konfigurierbaren Intervallen aus und erkennt einen Stromausfall, lange bevor der Akku leer ist.
USV-Überwachung
- SNMP v1, v2c und v3
Mit SHA/MD5-Authentifizierung und AES/DES-Verschlüsselung für v3. Automatische Erkennung: herstellerspezifische OIDs von APC PowerNet, Eaton, Socomec, Vertiv/Liebert, Huawei und CyberPower, dann RFC 1628 (UPS-MIB) als Standard-Fallback. - NUT (Network UPS Tools)
TCP-Client gegen jeden NUT-Server (Port 3493) — deckt zusammen mit SNMP über 100 USV-Hersteller ab, darunter Riello, Legrand und Powerware. - Eigene OID-Profile für exotische USV-Modelle
Wird eine USV von keinem der eingebauten Hersteller-Fallbacks erkannt, lässt sich die SNMP-OID-Zuordnung als eigene JSON-Profildatei hinterlegen — ohne Code-Änderung oder neues Release, pro USV unabhängig wählbar. - Konfigurierbare Schwellwerte
Getrennte Schwellwerte für Akkuladung (%) und Restlaufzeit (Sekunden) — löst aus, sobald einer der beiden unterschritten wird. - Schutz vor Fehlauslösung
Erst nach mehreren aufeinanderfolgenden Bestätigungs-Abfragen (konfigurierbar) startet die Notabschaltung — eine einzelne verrauschte Messung reicht nicht. - Mehrere USV-Geräte
Jeder Hyper-V Host und optional physikalische Zusatzserver einer bestimmten USV zuordnen — fällt eine USV aus, fahren nur ihre Hosts/Server herunter. Auch der Rechner mit der Überwachung lässt sich einer USV zuordnen. - USV-Redundanz
Eine zweite, redundante USV je Host oder Server hält die Abschaltung zurück, solange eine der beiden noch gesund ist — z.B. bei zwei unabhängigen Einspeisungen. Erst wenn beide kritisch sind, wird abgeschaltet. - Betriebsart „Nur Überwachung“
Global oder je USV: Die Software überwacht und alarmiert, schaltet aber nichts ab, migriert nicht und fährt keine Zusatzserver vorzeitig herunter. Beim Erreichen der kritischen Schwelle geht eine Warnung über alle Alarmkanäle, dazu Windows-Ereignis 2003 und ein SNMP Trap im UPS-MIB-Format. Ohne Enterprise-Lizenz bleibt die Einstellung wirkungslos und es wird normal abgeschaltet. - Warnschwellen
Je USV für Akkuladung, Ausgangslast, Batterietemperatur und Eingangsspannung (Minimum und Maximum), in beiden Betriebsarten. Auslösung nach zwei Abfragen, Entwarnung mit Hysterese, eigener Alarm-Auslöser, Windows-Ereignis 2004 und SNMP Traps im UPS-MIB-Format. - USV-Selbsttest
Je USV freizugeben, manuell oder wöchentlich bzw. monatlich nach Zeitplan, per SNMP SET (Write-Community oder SNMPv3 mit Schreibrecht) oder NUTINSTCMD. Startet nur am Netz, ohne Bypass und mit ausreichender Akkuladung; Windows-Ereignisse 2005 und 2006.
Details zu den drei Enterprise-Funktionen: USV-Monitoring.
02
Hyper-V & Server
Agentenlose Steuerung beliebig vieler Hyper-V Hosts über das ohnehin vorhandene WinRM — kein zusätzliches Deployment auf den Hosts.
Hyper-V & Server-Integration
- WinRM / PowerShell Remoting
Verbindet zu beliebig vielen Hyper-V Hosts über Port 5985 (HTTP) oder 5986 (HTTPS/SSL) — kein Agent auf dem Host erforderlich. - Stop-VM oder Save-VM
Pro VM wählbar: geordneter Shutdown (Stop-VM) oder Suspend auf Platte (Save-VM) — Save-VM umgeht hängende Windows-Updates und ist in Sekunden statt Minuten erledigt. - Konfigurierbare Reihenfolge
Freie Shutdown-Reihenfolge für Hosts und für VMs innerhalb eines Hosts — kritische Workloads zuletzt. - Physikalische Zusatzserver
Windows-Server ohne Hyper-V-Rolle per WinRM in die Notabschaltung einbeziehen — nicht nur Hyper-V Hosts. - Live-Migration statt Shutdown
Bei einem 2-Knoten-Failover prüft die Software, ob ein zugewiesener Partner-Host noch am Netz ist und genügend USV-Restlaufzeit hat, und migriert laufende VMs per Move-VM dorthin. - Globale Kombi-Abschaltung
Sind bei einer Live-Migrationsstrategie beide Standorte gleichzeitig betroffen, migriert die Software nicht, sondern fährt die Hosts und Server aller betroffenen USVs geordnet herunter — USVs mit Netzstrom bleiben unberührt. - Individuelle Restlaufzeit-Schwelle je Zusatzserver
Weniger kritische Server (z.B. Bulk-Storage) bekommen eine eigene, frühere Schwelle und werden gezielt zuerst geopfert — spart Akkulaufzeit für die wichtigeren Systeme, ohne die globale Abschaltreihenfolge zu berühren.
03
Alarmierung
Fünf unabhängig aktivierbare Kanäle, alle gleichzeitig nutzbar — mit Test-Button direkt in der Anwendung.
Alarmierung
- E-Mail
Über SMTP (TLS/SSL) oder Microsoft 365 App-only-Anmeldung per Azure-App-Registrierung — ideal für Dienstbetrieb ohne angemeldeten Benutzer. - Microsoft Teams
Über einen Teams-Workflows-Webhook als Adaptive Card im Kanal — keine App-Registrierung, kein interaktiver Benutzer nötig. - SMS
Über das seven.io-Gateway an beliebige Rufnummern im E.164-Format. - Generischer Webhook
Kompatibel mit Slack, Discord, dem klassischen Microsoft-Teams-Connector, n8n, Zapier oder eigenen Endpunkten — optional mit zusätzlichem Auth-Header. - SNMP Trap
An beliebige Netzwerk-Managementsysteme — als Standard-Traps der UPS-MIB (RFC 1628), die gängige Monitoring-Systeme bereits mitbringen. - Konfigurierbare Trigger
Stromausfall, niedriger Akku, Shutdown-Start und Netzrückkehr — jeweils einzeln aktivierbar.
04
Monitoring & Fernverwaltung
Ein schlanker, optionaler HTTP-Endpoint für externes Monitoring sowie eine vollständige Weboberfläche für Server Core.
Monitoring-Integration & Remote-Weboberfläche
- /health & /health/simple
JSON-Snapshot bzw. Klartext OK/WARN/CRIT/UNKNOWN — für eigene Skripte oder einfache Uptime-Sensoren, jeweils mit passendem HTTP-Statuscode. - /metrics — Prometheus
Natives Prometheus-Textformat für Prometheus/Grafana sowie Zabbix' natives Prometheus-Scraping — Gesamtstatus, je USV Akkuladung/Restlaufzeit/Last, je Host Erreichbarkeit. - /prtg — natives PRTG-Format
PRTGs eigenes JSON-Schema für den „HTTP Data Advanced"-Sensor — ein Admin trägt nur die URL ein, PRTG legt die Kanäle automatisch an, kein manuelles Mapping nötig. - Windows-Ereignisprotokoll für SIEM
Feste, dauerhaft dokumentierte Event-IDs je Ereignistyp. Microsoft Sentinel und Splunk sammeln Windows-Ereignisse in den meisten Umgebungen ohnehin bereits ein — EventID und Kategorie stehen dort als eigene, filterbare Felder zur Verfügung. - Optional per Bearer-Token abgesichert
Bindet standardmäßig nur auf 127.0.0.1; für Zugriff von außen lässt sich die Bind-Adresse gezielt öffnen und per Token absichern. - Remote-Weboberfläche
Komplette Bedienung über den Browser — Dashboard, Konfiguration, Berichte und Notabschaltung — für Windows Server Core ohne lokale GUI, per HTTPS mit Login und Session-Absicherung. - Weitere Benutzer mit Rollen
Neben dem Hauptkonto beliebig viele Konten als Administrator oder „Nur Lesen“ — etwa für Leitstand oder Außenstellen, die den Zustand sehen, aber nichts ändern sollen. Verwaltet in der Weboberfläche und in der Desktop-App. - Audit-Log
Wer hat sich wann von wo angemeldet, wer hat was geändert: Anmeldungen, Fehlversuche, Sperren, Benutzerverwaltung und jede Änderung mit Ergebnis — filterbar, als CSV exportierbar und zusätzlich im Windows-Ereignisprotokoll (Event-IDs 1200–1208).
05
Berichte
Automatisch erfasste Verlaufsdaten, ausgewertet zu Verfügbarkeits- und Energieberichten.
Berichte & Auswertung
- Verfügbarkeitsberichte
Interaktive Diagramme, Akkuverlauf-Chart mit echten Messdaten, Batterie-Ereignis-Protokoll und Uptime-Analyse. - Batterie-Gesundheitstrend
Trendanalyse und Austausch-Prognose im Berichte-Tab, basierend auf der historischen Entladerate. - Energieverbrauchsanalyse
kWh-Schätzung auf Basis der Lastdaten, mit konfigurierbarer Stromkosten-Kalkulation in €/kWh. - Monatlicher Manager-Bericht
Automatischer PDF-Versand per E-Mail, konfigurierbar nach Wochentag und Uhrzeit, inklusive USV-Modell und Seriennummer. - CSV- und PDF-Export
Alle Berichte frei exportierbar für eigene Auswertungen oder Dokumentationspflichten. - Topologie-Tab
Grafische Übersicht aller USVs, Hyper-V Hosts und Zusatzserver mit Absicherungsstatus auf einen Blick — welche USV, welche Redundanz, welches Migrationsziel greift gerade. PDF-Export als Notfallplan-Anhang für die Dokumentation.
06
Betrieb & Sicherheit
Für den unbeaufsichtigten 24/7-Dauerbetrieb konzipiert.
Betrieb & Sicherheit
- Windows-Dienst
Direkt aus der Oberfläche installier-, start- und stoppbar — kein sc.exe nötig. Läuft ohne angemeldeten Benutzer, mit Autostart beim Windows-Boot. - GUI/Dienst-Koordination
GUI und Dienst teilen sich dieselbe config.json — erkennt die GUI einen laufenden Dienst, sperrt sie ihre eigene Überwachung. - Testmodus
Protokolliert den kompletten Abschaltablauf inklusive aller betroffenen Hosts, ohne echte Befehle auszuführen. - DPAPI-Verschlüsselung
Alle Passwörter werden mit Windows DPAPI verschlüsselt gespeichert, gebunden an diesen Rechner. - SSL/TLS & SNMP v3
WinRM wahlweise mit SSL/TLS (Port 5986), SNMP v3 mit SHA/AES-Verschlüsselung. - Automatische Updates
Eingebauter Updater vergleicht Versionen und aktualisiert alle Komponenten aus einem UNC-Netzwerkpfad oder HTTP-Server, inklusive Dienst-Neustart. - Single-Instance-Schutz
Mutex verhindert einen versehentlichen doppelten Start der GUI. - Mehrsprachig: DE / EN
Komplette Benutzeroberfläche auf Deutsch und Englisch, Wechsel zur Laufzeit ohne Neustart. - Farbschema: Dunkel / Hell / System
Frei wählbar oder automatisch passend zur Windows-Einstellung — wirkt nach einem Neustart der Anwendung. - Tamper Protection
Die Konfigurationsdatei wird bei jedem Speichern digital signiert (HMAC-SHA256). Ändert sie jemand außerhalb der Anwendung — per Editor, Skript oder Fernwartung —, zeigen Desktop-App und Weboberfläche eine Warnung mit „Änderung bestätigen“; dazu gibt es eine Benachrichtigung über die eingerichteten Alarmkanäle, einen Audit-Log-Eintrag und das Windows-Ereignis 1300. Macht Änderungen nachweisbar — gegen einen Angreifer mit Administratorrechten auf dem Server schützt es nicht. - Datenhoheit: keine Cloud, keine Telemetrie
Messwerte, Berichte, Konfiguration, Zugangsdaten und Protokolle bleiben ausschließlich auf Ihrem Server. Nach außen gehen nur die Lizenzprüfung (Polar), die Update-Abfrage (GitHub, alternativ eigene Quelle) und Alarme über die Kanäle, die Sie selbst einrichten.
07
Lizenzierung
Kein Abo, keine Pro-Kopf-Lizenzierung — ein Tool für alle Hosts.
Lizenzierung
- Einmallizenz
Kein Abo, keine monatlichen oder jährlichen Kosten. Gilt für unbegrenzt viele Hyper-V Hosts und berechtigt zur dauerhaften Nutzung der zum Kaufzeitpunkt aktuellen Version. - 30 Tage kostenlos testen
Voll funktionsfähige Testversion mit allen Funktionen — ohne Registrierung, ohne Kreditkarte, ohne automatische Verlängerung. - Drei Editionen
Standard (139 €) enthält den kompletten Kern. Pro (199 €) ergänzt Multi-USV, Redundanz, Live-Migration, weitere Alarmkanäle und alle Berichte. Enterprise (349 €) ergänzt zusätzlich die Remote-Weboberfläche, die Monitoring-Integration und das USV-Monitoring (Betriebsart „Nur Überwachung“, Warnschwellen, USV-Selbsttest).
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